Bahamas, Nie wieder

Delfine küssen auf den Bahamas


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Nie wieder will ich das verlockende Angebot ausschlagen müssen, mit Delfinen …

… zu schwimmen, sie vielleicht sogar tätscheln oder küssen zu dürfen. Denn ja, ich finde diese mattsilbernen, glatten und scheinbar immer lächelnden Meeressäuger, die so anmutig mit ihren stromlinienförmigen Körpern aus dem Wasser flippen können, auch ganz entzückend.

In einem Delfin-Resort auf den Bahamas wurde mir lang und detailliert erklärt, warum man sich den Tieren guten Gewissens nähern könne. Sie führten hier – anders als bei vielen anderen Anbietern von Delfinschwimmen – ein gutes, artgerechtes Leben und suchten die menschliche Gesellschaft aus freien Stücken. Komischerweise taten die Delfine das aber nie, wenn ich ihnen in freier Wildbahn begegnete. Zumindest kamen sie nie so dicht heran, dass ich sie hätte streicheln oder knutschen können. Deshalb überzeugen mich die Erklärungen auch nicht, und mögen sie noch so wissenschaftlich klingen.

Ich schaute mir die Knutsch- und Umarmungsmarathons in dem Delfin-Resort also nur vom Beckenrand an. Es muss eine tolle Erfahrung gewesen sein, denn am Ende lächelten nicht nur die Delfine, sondern auch die Menschen. Ich weiß bis heute nicht, wie sich Delfinhaut anfühlt und ein Delfinschnabelkuss schmeckt. Das soll auch so bleiben.

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