Frankreich, Mitbringsel

Interview mit Minnie Mouse


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Haarreifen mit Mauseohren, Tinkerbelltassen, Plüschdalmatiner und Minnie-Mouse-Püppchen, die auf Knopfdruck Knutschgeräusche von sich geben und „I love you“ sagen: Im Disneyland Resort Paris werden für Fans der amerikanischen Zeichentrickfilme alle Shoppingträume wahr. die reisekorrespondentin (dr) plauschte mit Minnie über ihren Alltag als Gute-Laune-Macherin und die Anziehungskraft des französischen Themenparks.

dr: Salut Minnie, mit 15 Millionen Gästen im Jahr bezeichnet sich das Disneyland Paris als meistbesuchte Touristenattraktion in Europa. Seit der Eröffnung 1992 kamen schon 275 Millionen Menschen – also theoretisch mehr als dreimal die gesamte deutsche Bevölkerung. Wie schafft ihr das, diese unfassbaren Massen anzulocken?
Minnie (lächelt artig und klimpert mit den langen Wimpern): Ach, das ist gar nicht so schwer. Kann es etwas Zauberhafteres geben, als Kindern ihre größten Wünsche zu erfüllen?

dr: Aber wie geht das – immer gut drauf zu sein und dabei unverbraucht auszusehen wie einem druckfrischen Comic entsprungen. An sieben Tagen die Woche. Von morgens um zehn bis abends um acht, am Wochenende sogar bis zehn. Foto- und Film-Sessions mit den Besuchern, dann noch die Shows und Paraden. Lächeln, lächeln, lächeln, tanzen, Köpfe tätscheln, Küsse verteilen … Gibt’s da ein spezielles Motivationstraining?
Minnie (lächelt artig und klimpert mit den langen Wimpern): Das ist natürlich ein Betriebsgeheimnis. Und wir arbeiten ja auch in Schichten. Mal sind Donald und Daisy dran, mal Ahörnchen und Behörnchen, mal Mickey und ich. Es war außerdem schon immer mein Traum, im Rampenlicht zu stehen und umschwärmt zu werden.

dr: Okay, dann bist du perfekt für den Job.
Minnie (lächelt artig und klimpert mit den langen Wimpern): Meinen Freunden bereitet es auch viel Vergnügen, die Augen der Kinder zum Leuchten zu bringen wie Sterne in einer schwarzen Nacht. Das erfüllt uns mit Dankbarkeit und dem Wissen, etwas Sinnvolles zu tun.

dr: Die Wunscherfüllung hat allerdings auch ihren Preis – ab 244 Euro für eine vierköpfige Familie. Und oftmals bilden sich lange Schlangen vor den Restaurants, Fast-Food-Schaltern und Fahrgeschäften. Manchmal muss man eine Stunde für eine minutenlange Achterbahnfahrt anstehen. Nicht so vergnüglich …
Minnie (lächelt artig und zupft sich am pinken Röckchen): Nun ja, was sollen wir machen. Wir sind eben sehr beliebt. Immerhin haben wir ein „Fast Pass“-System mit zugewiesenen Besuchszeiten, wodurch sich das Warten verkürzen lässt.

dr: Hast du eigentlich eine Lieblingsattraktion?
Minnie (klimpert nachdenklich mit den langen Wimpern): Das ist nun wirklich eine schwere Frage. Sehr gerne mag ich unser Märchenschloss und die Treffen mit den Gästen. Hast du denn eine?

dr: Ja, den „Tower of Terror“, weil der freie Fall im Dunkeln ein aufregendes wie angenehmes Kribbeln im Bauch hervorruft. Die anderen Fahrgeschäfte sind meistens eher eines von beidem – soft oder superthrillig wie die Stahlachterbahn „Rock ’n’ Roller Coaster“. Adieu Minnie – und viel Vergnügen noch.

Disneyland_Paris_Souvenirs
Souvenir-Wägelchen am Eingang zum Disneyland
Disneyland_Wild_West-Show
Welcome to the show
Disneyland_Tower_of_Terror
Im freien Fall ins Nichts: der „Tower of Terror“
Disneyland_Mickey_und_Minnie
Mickey und Minnie beim Foto-Shooting
Fotos: pa

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