Reisereflexionen

Von Aufbruch, Ankunft und dem dazwischen


In diesen befremdlichen Zeiten, in denen Verreisen angesichts fortwährender Unwägbarkeiten wenig verlockend erscheint, kann man sich umso besser einer anderen Beschäftigung widmen: dem Philosophieren übers Reisen. Da dies zuvor schon etliche klügere Köpfe getan haben, bietet es sich an, seine eigenen Überlegungen um bereits vorhandene Weisheiten zu weben. Eine Reflexion anhand von 50 ausgewählten Reisezitaten.

Begibt man sich auf die Suche nach Sinnsprüchen, die in irgendeiner Art ums Reisen kreisen, dann erhält man eine geradezu erschlagende Ausbeute. Anscheinend haben die meisten Personen, die im Laufe der Jahrhunderte etwas zu sagen hatten, auch zu diesem Thema etwas Geistreiches von sich gegeben – je nach Begabung und beruflicher Ausrichtung eher pädagogisch, philosophisch, poetisch, politisch oder satirisch gefärbt. Hinzu kommen unzählige weitere Zitate, deren Urheber und Urheberinnen unbekannt sind. Manchmal lässt sich die Herkunft immerhin grob geografisch bestimmen (Sprichwort aus Asien, Sprichwort aus Russland …) oder einer Volksgruppe zuordnen (beispielsweise Indianisches Sprichwort).

Beim genaueren Sichten des riesigen Batzens an Reisebonmots kann man feststellen, dass sich diese inhaltlich teils überschneiden, teils jedoch auch gänzlich konträre Standpunkte einnehmen. Mehrere Sentenzen beschäftigen sich wortwörtlich oder im übertragenen Sinne mit der Frage, welcher Abschnitt einer Reise denn eigentlich der bedeutsamste ist: der Aufbruch, das Ankommen oder die Phase dazwischen. Nach einer populären Redensart von Unbekannt ist der Anfang entscheidend: „Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“ Die Ermutigung zu dieser Handlung liefert der brasilianische Bestsellerautor Paulo Coelho mit jener vollkommen überzeugenden Argumentation: „Wenn Du denkst, Abenteuer sind gefährlich, dann versuch’s mal mit Routine. Die ist tödlich.“ Den Fokus auf den mittleren Teil von Reisen richtet dieser Klassiker unter den Lebensweisheiten, der – allerdings nicht gesichert – von Chinas Chefphilosophen Konfuzius stammt: „Der Weg ist das Ziel.“ Demnach liegt in dem Vorgang zum Erreichen einer bestimmten Endstation die wahre Bereicherung. Der deutsche Sprachgelehrte Friedrich Rückert dozierte, dass man sich um den Genuss bringe, wenn man sich zu sehr auf den Bestimmungsort konzentriere: „Nur aufs Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.“ Deutschlands Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe war ebenfalls der Ansicht, dass der eigentliche Zweck von Reisen im Unterwegssein besteht: „Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.“ Sinngemäß ähnlich formulierte es der legendäre chinesische Philosoph Laotse: „Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und denkt nicht ans Ankommen.“ Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain relativierte diese Aussage folgendermaßen: „Gegen Zielsetzungen ist nichts einzuwenden, sofern man sich dadurch nicht von interessanten Umwegen abhalten lässt.“

Deshalb, diesen Ratschlag enthalten wiederum mehrere Reisezitate, sollte man sich Zeit nehmen und die Wahl seiner Transportmittel überdenken. Um hierzu ein Sprichwort aus Finnland wiederzugeben: „Wer reist im Flug, der wird nicht klug.“ Der Schweizer Philosoph und Pädagoge Jean-Jacques Rousseau merkte an: „Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen.“ Und ein Sprichwort aus Afrika besagt: „Erst eine gemächliche Reise ist eine Reise.“

Würde man derlei Empfehlungen zur Entschleunigung beherzigen, obschon mit dem technischen Fortschritt immer noch schnellerer Beförderungen von A nach B locken, dann hätte man vielleicht auch weniger Probleme mit dem letzten Stück der Reise, dem Ankommen. Laut einer Erkenntnis, die nomadischen Indianern zugeordnet wird, verhält es sich damit nämlich wie folgt: „Wenn du an einen neuen Ort gelangst, warte. Es braucht Zeit, bis die Seele nachkommt.“ Diesen sonderbaren Zustand hat man auf Reisen mit langen Flugstrecken tatsächlich schon viel zu oft am eigenen Leibe erfahren. Es fühlt sich an, als wandele man als leere Hülle umher. Ja, es ist fast so, als blicke man von außen auf sich selbst, als stünde man im wahrsten Sinne des Wortes neben sich. Dieses innere Taumeln lässt sich nicht allein durch einen gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus erklären, den man als Jetlag abtun könnte. Es ist mehr als eine aus dem Takt geratene innere Uhr, mehr als ein hormonelles Durcheinander, mehr als die typischen Symptome eines Zeitzonenkaters wie Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Schwindel.

Ja, wahrscheinlich ist es wirklich so: Die Seele reist langsamer als der Körper. Bei Exkursionen mit ungünstigen Proportionen (lange Anreise, kurzer Aufenthalt) muss man deshalb davon ausgehen, dass eine Vereinigung von Physis und Psyche unter Umständen ganz und gar ausbleibt, weil die Seele gerade erst am Ziel eingetroffen ist, während der Körper schon wieder am Check-in für die Rückreise ansteht. Aus dieser Logik ergibt sich, dass die Seele von Vielreisenden, die sich lieber pfeilschnell im Flugzeug als bedächtig per pedes über den Erdball bewegen, unablässig ihrer Behausung hinterherhinkt.

Da stellt sich natürlich irgendwann die Frage: Was macht diese dauerhafte Disbalance mit einem? Was passiert, wenn sich Leib und Seele kaum noch zu Gesicht bekommen? Man selbst hat daraus die Konsequenz gezogen, insgesamt lieber weniger durch die Weltgeschichte zu gondeln, sich häufiger für nähere Reiseziele zu entscheiden, öfter auch mal gemächlichere Fortbewegungsmittel zu nehmen, vom Anfang bis zum Ende der Reise mehr Muße einzuflechten, den Weg zum Ziel mit Zwischenstopps aufzuwerten und darauf achtzugeben, dass Anreise- und Verweilzeit in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Soll heißen: Man lässt fortan solchen Irrsinn bleiben wie innerhalb eines Monats erst nach Chile und dann nach China zu reisen oder für drei Nächte auf die Malediven zu fliegen – ein Trip, bei dem die Anreise fast länger dauerte als der Aufenthalt.

Fliegt man allzu viel in der Weltgeschichte herum, dann kommt die Seele kaum noch hinterher. @ die reisekorrespondentin

Ein anderes Sujet, das auf den ersten Blick profan anmuten mag, in den Reisezitaten aber durchaus profund bewegt wird, ist: Was gehört ins Reisegepäck und was nicht? Was könnte unterwegs dienlich sein und was vielleicht eher hinderlich? Zunächst einmal erscheint es ratsam, beim Zusammensuchen seiner Sachen alle Sinne parat zu haben, damit einem nicht dasselbe passiert wie Heinrich Heine. Der reiselustige Dichter fabulierte: „In meinem Hirne rumort es und knackt, ich glaube da wird ein Koffer gepackt, und mein Verstand reist ab – o wehe – noch früher als ich selber gehe.“ Darüber hinaus lauten die Empfehlungen, sich besser auf wenig zu beschränken und immateriellen Habseligkeiten den Vorzug zu geben. „Das Leben ist eine Reise. Nimmt nicht zu viel Gepäck mit“, sinnierte der britische Rockmusiker Billy Idol. Und der deutsche Naturforscher Hermann Löns war überzeugt: „Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz.“ Geht man nach Platon, dann ist durch Lebenserfahrung erworbene Besonnenheit ein essenzieller Bestandteil jener geistigen Ausrüstung, die einen Menschen überhaupt erst zum Reisen legitimiert. Der griechische Philosoph befand: „Die Jugend soll nicht eher reisen, als bis sie die ganze Unbändigkeit des feurigen Alters abgeschäumt hat und die zum Reisen notwendige Klugheit und Geschicklichkeit besitzt.“

Man darf sicherlich behaupten, dass gutes Betragen, das sich in solchen Eigenschaften wie Achtsamkeit, Empathie und Hilfsbereitschaft entfaltet, ganz generell eine Zierde für alle Reisenden darstellt. Hätte die Reiseweltmeisternation Deutschland nicht mitunter damit gegeizt, dann wäre jener Satz, der meist dem Schriftsteller Kurt Tucholsky zugeschrieben wird, obsolet: „Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muss oder ob schon deutsche Touristen da gewesen sind.“ Wie man sich auf Reisen vorbildlich verhalten kann, dafür hat die Sozialpädagogin Helga Schäferling eine wundervolle Anleitung verfasst: „Nimm ein Stück Seele des Reiselandes in dir auf und lasse deine Wertschätzung in den Herzen der Menschen zurück.“

Zuletzt muss noch Erwähnung finden, dass auch der schnöde Mammon kein ganz unwesentlicher Begleiter ist, sofern die Reisen unbeschwert und halbwegs komfortabel verlaufen sollen. „Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel“, reimte folgerichtig Wilhelm Busch.

Was man dagegen besser in den eigenen vier Wänden zurücklassen sollte, dazu äußerte sich der österreichische Dichter Ernst Ferstl unmissverständlich: „Verschlossenheit gehört nicht ins Reisegepäck.“ Der italienische Schriftstelle Cesare Pavese riet außerdem vor Reiseantritt zu folgender Katharsis: „Wenn du weit und schnell reisen möchtest, reise mit wenig. Befreie dich von deinem Neid, deiner Eifersucht, deiner Unversöhnlichkeit, deiner Selbstsucht und deinen Ängsten.“ Der griechische Philosoph Sokrates gab zu bedenken, dass andernfalls der gesamte seelische Ballast mitreise: „Was wunderst du dich, dass deine Reisen dir nichts nützen? Bist du es nicht selber, den du herumschleppst? Was dich forttrieb, sitzt dir unmittelbar auf dem Nacken.“ Konfuzius drückte es ähnlich aus: „Wo auch immer Du hingehst, dort bist Du.“

Wer aus eskapistischen Motiven verreist, sollte sich also nicht zu viel davon versprechen. Die Flucht vor sich selbst kann nicht funktionieren. Das eigene Ich hat es noch immer geschafft, sich als blinder Passagier in den Koffer zu schmuggeln – mitsamt aller Sorgen, die einen gerade plagen. Mag sein, dass andere Länder mit ihrer verzaubernden Exotik von den Problemen vorübergehend ablenken können, sie vielleicht kleiner oder sogar nichtig erscheinen lassen. Und mag sein, dass man nur die Rahmenbedingungen extrem genug gestalten muss, also den existenzialistischen Faktor von Reisen künstlich in die Höhe treibt, damit man das Zuhause vergisst, weil es mehr oder minder ums blanke Überleben geht. Etwa dann, wenn man sich auferlegt, den Globus auf eine nervlich oder körperlich besonders strapaziöse Weise zu umrunden: ohne Geld zum Beispiel, mit Baby, nur zu Fuß, im Turbotempo oder ganz allein im Segelboot – diese Sorte weltrekordverdächtiger und schlagzeilenträchtiger Superabenteuer eben. Allerdings muss man annehmen, dass der After-Travel-Blues, wenn man wieder in die Alltagsrealität zurückkehrt, in diesen Fällen umso intensiver in Erscheinung tritt. Um solchen der psychologischen Fachwelt als Post-travel depression bekannten Stimmungstiefs vorzubeugen, sollte man deshalb vor jedem Start seine psychischen Baustellen so weit wie möglich in Ordnung bringen.

Man selbst hat sich beim Kofferpacken immerfort diszipliniert an dieser selbstaufgestellten Grundregel orientiert: Das Gepäck darf niemals so schwer sein, dass man es nicht problemlos aus eigener Kraft unterwegs herumhieven kann – in Busse und Bahnen, in Bungalows, Hütten und Hotels, in Zelte (Dänemark) und Baumhäuser (Frankreich), in Elektroautos (Bahamas) und Jeeps (Afrika), in Wasserflugzeuge (Malediven), Sonderzüge (Usbekistan) und Oldtimer (Kuba), auf Fähren und Fahrräder, auf Kofferbänder, Kamele (Oman), Katamarane (British Virgin Islands) und Kreuzfahrtschiffe (Europa), über Schotterpfade und Sandpisten, verschneite Wege (Finnland, Schweiz) und überschwemmte Straßen (Nicaragua, Vietnam, Langeneß).

Und was die unstofflichen Bestandteile der Reiseausstattung betrifft: Ein leichtes Herz macht sich freilich immer und überall besser als ein schweres, und Verschlossenheit ist eindeutig reiseuntauglich, da kann man nicht widersprechen oder irgendetwas ergänzen. Und genau so ist es: Wenn man Sorgen im Schlepptau hat, treten sie meist ungeklärt wieder die Heimreise an. Ablenkungen können zwar funktionieren, sind aber anstrengend und beanspruchen Energie, die man lieber vor Ort in Entdeckungen steckt. Was man stattdessen allzeit und überall dabei haben sollte, ist eine riesige Ration Urvertrauen, dass es immer irgendwie weitergeht, ganz egal, welches Unglück auch geschieht. Sei es, dass man etwas richtig Wichtiges zuhause vergisst, der Koffer oder sogar man selbst den Flug verpasst, die Bankkarten im Ausland plötzlich nicht mehr funktionieren, der Mietwagen demoliert oder ins Ferienhaus eingebrochen wird, man im Gewühl einer Millionenmetropole seine Reisegruppe verliert, sich Verletzungen oder Krankheiten zuzieht etc.

Eine beträchtliche Anzahl der Zitate dreht sich darum, was man denn umgekehrt von Reisen mit nach Hause nimmt. Immer wieder taucht mehr oder weniger konkret die Frage auf: Wird man durch Reisen ein verständigerer, selbstbestimmterer, glückseligerer und edelmütigerer Erdenbürger oder nicht? Zweifelsohne auf der Pro-Seite zu verorten ist in diesem Kontext die folgende Feststellung des französischen Schriftstellers Émile Zola: „Nichts entwickelt die Intelligenz wie das Reisen.“ Der deutsche Schriftsteller und Satiriker Karl Julius Weber äußerte sich dazu ähnlich: „Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.“ Auch Goethe teilte diese Einschätzung – allerdings mit einer nicht unbedeutenden Einschränkung: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“ Man kann das wohl so interpretieren, dass Reisende ein gewisses Maß an geistiger Substanz mitbringen müssen, um ihre Eindrücke aus dem Stadium des reinen Erlebnisses in lehrreiche Erkenntnisse zu transformieren, die nicht sogleich mit der Rückkehr in den Alltagstrott verpuffen. Dazu passt auch dieser Aphorismus des italienischen Schriftstellers Ferdinando Galiani: „Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch.“ Wer seine Erkundungen oberflächlich betreibt, verspielt somit das pädagogische Potenzial von Reisen.

Im Umkehrschluss sollte man mithin Tiefgang anstreben und sich voller Neugier auf Neues aus seiner eigenen Komfortzone herausbegeben, um den erzieherischen Effekt von Reisen vollumfänglich auszuschöpfen. Dann, das postulieren gleich mehrere Redewendungen, könne man mindestens Selbstfindung, bestenfalls sogar eine Metamorphose zum besseren Menschen erfahren, hernach befreit von hässlichen Eigenschaften wie Voreingenommenheit, Großspurigkeit und Borniertheit, stattdessen bekehrt zu Toleranz, Demut und Weltoffenheit. „Jede Reise verwandelt das Spießbürgerliche und Kleinstädtische in unserer Brust in etwas Weltbürgerliches und Göttlichstädtisches“, glaubte der deutsche Publizist Jean Paul. Und um noch einmal Mark Twain zu zitieren: „Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.“ Oscar Wilde ging davon aus, dass Reisen nicht nur Ressentiments reduzieren, sondern zugleich eine feinere Gesinnung modellieren. „Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf“, konstatierte der irische Dramatiker. Und auch der britische Schriftsteller Aldous Huxley hielt Reisen für ein probates Mittel zur Bekämpfung stereotyper Vorstellungen: „Reisen bedeutet herauszufinden, dass alle unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.“

Das Verlassen gewohnter Gefilde führt zu existenzialistischen Situationen, die das Individuum auf sich selbst verweisen: Ungefähr das wollte der französische Philosoph und Schriftsteller Albert Camus vermutlich mit diesen Worten sagen: „Das Reisen führt uns zu uns zurück.“ Der deutsche Philosoph Carl Peter Fröhling betont die befreiende Seite von Reisen: „Jede Reise, jede Wanderschaft ist ein Aufbruch zu neuen Ufern, ein Sprengen der Ketten, die uns an den Felsen des Alltäglichen und Gewohnten schmieden.“ Eine Möglichkeit, seine Identität neu abzustecken, sah in Reisen auch der Schweizer Schriftsteller Max Frisch: „Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei.“ Nach dem deutschen Schriftsteller Theodor Fontane zählt zu den Souvenirs einer Reise überdies jene wesentliche Erkenntnis: „Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat haben.“ Er lässt allerdings offen, ob er das im positiven oder negativen Sinne meint. Und der französische Romancier Gustave Flaubert resümierte: „Reisen macht einen bescheiden. Man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt besetzt.“

Was andersherum eintreten kann, wenn man den Blick über den Tellerrand nicht wagt, davor warnte der deutsche Forscher und Reisespezialist Alexander von Humboldt mit folgendem Satz: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ Für eine Horizonterweiterung mittels Reisen plädierte ebenso der römische Bischof Augustinus: „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“

Nach dem Dichter Erich Kästner würde man andernfalls wundervolle Erlebnisse verpassen: „Nur unterwegs erfährt man das Gefühl märchenhafter Verwunschenheit.“ Man kann vermuten, dass damit jene Augenblicke tiefer Ergriffenheit gemeint sind, die ein Ganzkörpergänsehautgefühl erzeugen, ein Prickeln vom Scheitel bis zur Sohle, manchmal begleitet sogar von ein paar Tränen unendlicher Dankbarkeit. Die deutsche Lyrikerin Roswitha Bloch schilderte mit folgender Schwärmerei wahrscheinlich eben diesen emotionalen Ausnahmezustand: „Es gibt Länder, die weiten den Himmel in dir.“ Wahrscheinlich ist es reine Typsache, ob solche Berauschtheit eher entsteht, wenn man von der Natur oder von Menschenhand erschaffene Wunder erblickt, also mehr Faszination empfindet, wenn man Raubkatzen, Polarlichter, Echsen, Wasserfälle und Vulkane bewundert oder architektonische Superlative wie Tempelanlagen, Wasserstraßen, Megawolkenkratzer oder ganze Kunststädte.

Doch wohin sollte man denn reisen, um die mentalen Scheuklappen abzustreifen und magische Momente zu erleben, die sich auf ewig ins Gedächtnis einschreiben? Goethe meinte: im Zweifelsfall gar nicht mal so weit. „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“, legte er allzu Reisefiebrigen ans Herz. Ans grüne Gewissen wollte er damit seinerzeit vermutlich nicht appellieren, sondern eher an ein geistvolles Reiseverhalten ganz allgemein. Heute dürfte ihm für solche Antifernreisenwerbung der Applaus von Klimaschützern sicher sein. Genau hinzuschauen – daran gemahnte auch der römische Politiker Plinius der Jüngere: „Gewöhnlich reisen wir und überqueren das Meer, um solche Dinge kennenzulernen, um die wir uns nicht kümmern, wenn wir sie direkt vor Augen haben.“ Was man am Zielort besichtigen sollte und was nicht, dazu lässt sich abermals Erich Kästner zitieren. Sein Sightseeing-Tipp lautet: „Toren bereisen in fremden Ländern die Museen, Weise gehen in die Tavernen.“

Andererseits gibt es aber eben auch jene Stimmen, die eine komplett ablehnende Haltung zum unentwegten Vagabundieren einnehmen und den erzieherischen Wert von Reisen stark in Zweifel ziehen. „Reisen war, außer Forschungsreisen, schon immer meist ein Mittel, von sich selbst abzulenken als sich selbst zu erforschen“, konkludierte der deutsche Aphoristiker Michael Marie Jung. Und Christian Morgenstern monierte: „Vielen ist Reisen ein Ersatz für Leben. Es gibt oft nichts Schmerzlicheres, als solches zu erkennen.“ Weiter kritisierte der deutsche Dichter die Rastlosigkeit seiner Mitmenschen wie folgt: „Immer radelt, immer reist, dass nur keiner bleibe; strampelt euch das bisschen Geist vollends aus dem Leibe!“ Auch Laotse hielt nichts von kopflosen Odysseen: „Je weiter du rennst, desto weniger kennst du. Der Weise versteht die Welt, ohne zu reisen.“ Eine ähnliche Botschaft verkündet mit diesen Versen ein Schüttelreim von Unbekannt: „Den Toren packt die Reisewut, indes im Bett der Weise ruht.“ Ein Sprichwort aus der Mongolei kontert jedoch recht schlüssig: „Besser ein dummer Wanderer als ein Weiser, der zu Hause sitzt.“ Und der Schweizer Alchemist Paracelsus meinte wiederum: „Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen sitzen.“

Lässt man seine eigenen Expeditionen vor dem inneren Auge Revue passieren, dann kommt man zu dem Schluss: Man möchte sich lieber nicht genau festlegen, ob Reisen nun die geistige Beschränktheit minimieren und die kognitive Elastizität maximieren oder nicht, ob man fern der Heimat zu sich selbst findet oder sich im Gegenteil von sich entfernt, ob das Entdecken fremder Gegenden die Menschen zu wertvolleren Mitgliedern der Gesellschaft adelt oder nicht eher als hedonistische Umweltsünder entlarvt und ob man den Tourismus als eine die Völkerverständigung fördernde Branche beklatschen sollte oder nicht vielmehr wegen Verschwendung kostbarer Ressourcen ächten müsste. Denn: Viel zu viele Faktoren spielen bei derlei Erwägungen eine Rolle.

Zu manchen Punkten möchte man allerdings doch einige Gedanken beitragen. Besonders komplex und daher knifflig gestaltet sich die Einschätzung, ob denn wirklich die Reisenden, die andere Länder intensiv studieren die mustergültigeren Menschen sind als jene, die lediglich flüchtig hindurchstreifen. Denn in diese Beurteilung müssten korrekterweise mehrere Komponenten einfließen – nicht nur der Aspekt der Bildung, sondern auch jener der Sozial- und Umweltverträglichkeit. Man landet bei solchen Überlegungen schnell bei der gängigen Unterscheidung zwischen Reisenden und Touristen, also zugespitzt ausgedrückt zwischen enthusiastischen Kosmopoliten und tumben Pauschaltouristen. Letztere Gattung von Reisenden kennzeichnet sich dadurch aus, dass sie in der Fremde nicht das Neue, sondern das Bekannte sucht und sich deshalb am liebsten hinter den Mauern international uniformierter All-inclusive-Resorts ohne jegliches Lokalkolorit verschanzt, um unbehelligt von den Einflüssen anderer Kulturen die Sonne und den billigen Service zu genießen. Während die Massentouristen aber immerhin zumeist brav auf den eigens für sie angelegten Wegen bleiben, meiden die auf einzigartige Abenteuer und größtmöglichen Erkenntnisgewinn fixierten Individualreisenden diese ausgetretenen Pfade wie der Teufel das Weihwasser – und zertrampeln infolgedessen weiteres, noch unversehrtes Terrain. Und auch die weitverbreitete Eigenart von Individualurlaubern, sich mitten unters Volk zu mischen, ist nicht unkritisch zu sehen. Um die negativen Folgen mit einigen Schlagworten zu skizzieren: Wohnraummangel, astronomisch hohe Lebenshaltungskosten, Verdrängung von weniger gut betuchten Anwohnern. Man kann sich darum fragen, ob die wohlorganisierte Verwahrung von Touristen in ausgewiesenen Zonen aus ökologischer und sozialer Perspektive nicht die schonendere Variante für die Urlaubsregionen darstellt, eine derartige Ghettoisierung also einer drohenden Gentrifizierung vorzuziehen wäre.

Ein paar Zeilen möchte man auch den allseits geschmähten Vorurteilen widmen. Denn so ganz grundsätzlich sind sie erst einmal nichts Verwerfliches. Für die psychische Hygiene und Ökonomie sind Vorurteile im Gegenteil sogar zwingend notwendig. Sie liefern die Maßstäbe und Kategorien, um in der Reizüberflutung auf Reisen nicht unterzugehen. Entscheidend ist doch lediglich, dass man die Bereitschaft zur Flexibilität mitbringt, die bestehenden Schubladen entsprechend der hinzugekommenen Eindrücke immer wieder umzusortieren, also Vorurteile als Zwischenresultate zu begreifen, die man fortlaufend neu bilanziert.

Umgekehrt vollkommen ohne Vorurteile durch die Gegend zu ziehen – das wäre sogar auch nicht ganz ungefährlich. Denn als routinierter Weltenbummler kann es passieren, dass man sich zu einer überaus durchlässigen Membran entwickelt und unendliche Offenheit zu einer unreflektierten Gewohnheit wird, man dann irgendwann aufhört sich zu wundern, dass es so viel Wundersames gibt und einfach alles als gegeben hinnimmt und durchwinkt, irgendwelche eigentümlichen Ausformungen unbekannter Kulturen gleichermaßen wie gesellschaftliche Missstände in Gestalt von Armut, Kinderarbeit, Benachteiligung von Frauen oder Diskriminierungen sonstiger Art; dass man also in seiner grenzenlosen Toleranz dazu neigt, nicht mehr zwischen seltsamen Sitten und sozialen Ungleichheiten zu differenzieren – vielleicht auch deswegen, weil sich dazu noch die Unsicherheit gesellt, inwieweit man sich überhaupt in fremde Angelegenheiten einmischen dürfte, ohne in den ethisch nicht vertretbaren Bereich postkolonialistischer Besserwisserei zu geraten. Denn spätestens dann, wenn man einmal irgendwo mitten in der Wildnis gestanden hat und hilflos wie ein kleines Kind darauf angewiesen war, dass die einheimischen Naturführer einen vor wilden Tieren und Wetterunbilden beschützen, wird einem unmittelbar bewusst, wie situationsabhängig der Wert von Wissen ist. Aufgebrachte Elefantenbullen, kampflustige Büffel und hungrige Löwen interessiert es nämlich herzlich wenig, wenn man ihnen mitteilt, dass man vorzeigbare Computerkenntnisse, zwei Einser-Studienabschlüsse und weitere sehr gute Zeugnisse besitzt und sie einen deshalb doch bitte am Leben lassen mögen. In solchen Momenten triumphiert informelle Bildung (tradiertes Naturwissen) haushoch über formeller Bildung (zertifizierte Bildungsabschlüsse).

Und was die Sprengkraft von Reisen im Hinblick auf Alltagsgewohnheiten und festgezurrte Identitäten betrifft: Es stimmt. Reisen sind ein fantastisches Feld, um mit anderen Wesenszügen zu experimentieren. Wenn man zum Beispiel daheim das Mauerblümchen mimt und irgendwo fern der Heimat die Partymaus – niemand wird diese Verwandlung mit Erstaunen quittieren. Sollte man an dem neuen Image Gefallen gefunden haben und nach seiner Rückkehr daran festhalten wollen, wird man es aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht leicht haben. Menschen mögen an anderen Menschen, wenn sie sich konsistent verhalten, sprich sich selbst treu bleiben. Das macht sie berechenbar und vertrauenswürdig.

Die Fremde schärft das Bewusstsein dafür, was man an der Heimat hat: Mit dieser Aussage von Fontane geht man zu hundert Prozent daccord, sofern als Heimat ein Wohnort in Deutschland angenommen wird. Denn wie vergleichsweise menschenfreundlich im Sinne von gemäßigt, geordnet und gerecht es in unseren Breiten zugeht, weiß man erst zu schätzen, wenn man oft und weit genug weggewesen ist, unerträglich geschwitzt und gefroren hat, sich viel zu fettiges, viel zu scharfes und viel zu süßes Essen reingezwängt hat, schlimmstenfalls gefolgt von schauderhaften Schnäpsen, nur um die Gastgeber und Gastgeberinnen nicht zu düpieren, oftmals bange Momente in garantiert nicht TÜV-geprüften Transportmitteln ausgestanden hat, im Verkehrschaos von Millionenmetropolen hoffnungslos untergegangen ist, in unwirtlichen Einöden alternativlos auf die Fähigkeiten fremder Führer vertrauen musste, fremder Sprachen nicht mächtig sich nur mit Händen und Füßen verständigen konnte, an Grenzübergängen Opfer von Willkür und Korruption wurde, sich mit Ambivalenzen herumgeplagt hat, weil man bei der Besichtigung von Moscheen oder buddhistischen Tempeln hin- und hergerissen war zwischen der Begeisterung für die Bauwerke einerseits und dem unguten Gefühl andererseits, in Privatsphären einzudringen, in denen man eigentlich nichts verloren hat, sich als Frau unwohl gefühlt hat, weil man nicht bis auf einen Sehschlitz vermummt war, mit sich gehadert hat, weil man trotz Bedenken in ein diktatorisch regiertes Land gereist war, woran auf Schritt und Tritt protzige Statuen des Staatsoberhauptes erinnerten – diese Art von Erlebnissen eben, die ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die vertrauten Verhältnisse keinesfalls so selbstverständlich sind, wie sie vielleicht erscheinen. Erst durch den Perspektivwechsel erkennt man die Spezifika des eigenen Lebensstils. Kehrt man von längeren Reisen zurück, kann durch den Abstand sogar ein kulturschockähnlicher Zustand eintreten: Das Bekannte wirkt plötzlich fremd.

Dass Reisen bescheiden macht: Dieser Schlussfolgerung von Flaubert möchte man vollends beipflichten. Es ist nämlich nicht so, dass die Welt kleiner und überschaubarer wird, je mehr man von ihr gesehen hat, sondern genau umgekehrt. Erst wenn mein in einem Land gewesen ist, erhält man eine Vorstellung von den wahren Dimensionen. Drei Beispiele: In China erfährt man, dass dort eine Metropole wie Berlin als Kleinstadt gilt, in Namibia staunt man, dass die Farmen teilweise so groß sind wie deutsche Stadtstaaten, und in Chile wird einem klar, dass man von dem längsten Land der Erde lediglich einen Minizipfel kennengelernt hat, wenn man in der Hauptstadt Santiago, der Hafenstadt Valparaíso und auf der Osterinsel war. Als Globetrotter fühlt man sich mit der Zahl seiner Reisen nicht immerzu größer und heldenhafter, sondern immerzu kleiner und unbedeutender.

Ein klares Veto möchte man zu dieser Behauptung einlegen: Im trauten Heim am Ofen zu hocken oder sich im Bett zu entspannen – das führt keineswegs zu mehr Verständnis von der Welt, als diese mit allen Sinnen zu entdecken. Zumindest nicht, wenn man Verständnis als etwas Ganzheitliches begreift und nicht allein als rationales Durchdringen von Zusammenhängen. Um an dieser Stelle noch ein Zitat des deutschen Dichters Gotthold Ephraim Lessing anzubringen: „Der aus Büchern erworbene Reichtum fremder Erfahrung heißt Gelehrsamkeit. Eigene Erfahrung ist Weisheit.“ Selbst wenn man reihenweise Reisereportagen konsumiert, und mögen diese noch so detailliert, anschaulich und lebendig gestaltet sein – am Ende bleibt es trotzdem immer nur bei einer reinen Denkerfahrung, bei einem Nachvollziehen auf Verstandesebene ohne Mitempfinden auf Gefühlsebene. Reisen dagegen bedeutet buchstäblich Erfahrung. Man er-fährt etwas, indem man das Vertraute verlässt, aufbricht ins große Unbestimmte, sich nicht nur im Kopf bewegt, sondern mit dem ganzen Körper dem Fremden aussetzt. Reisen ist eine Form der Wahrnehmung, die unter die Haut geht, die alle Sinne herausfordert. Es ist absolut nicht dasselbe, ob man etwas unmittelbar selbst gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt und gespürt hat oder sich nur in der Geborgenheit und Behaglichkeit der eigenen vier Wände aus anderen Quellen darüber informiert. Während die Erlebnisse, von denen man nur gehört oder gelesen hat, in der Erinnerung eher früher als später wieder verblassen, gravieren sich jene Abenteuer, die man selbst erfahren hat, nachhaltig und mehrdimensional ins Gedächtnis ein. Eine kleine Auswahl solcher unvergessenen Momente soll den Abschluss dieser Betrachtungen bilden.

Die drei verzauberndsten Erlebnisse: in Namibia der Abendsonne dabei zuzusehen, wie sie die sagenhaft schöne Natur vergoldet; Meeresechsen und Riesenschildkröten auf den Galapagosinseln zu beobachten; mitten in der südafrikanischen Wildnis in den unfassbar klaren Sternenhimmel zu schauen
Die drei traurigsten Erlebnisse: Besuch einer Armenstadt in Südafrika; der Anblick vermüllter Küsten (Bulgarien, Brasilien, Kapverden); bettelnde Kinder abzuweisen, um das Betteln nicht zu fördern (Kapverden, Myanmar, Namibia, Südafrika)
Die drei duftigsten Erlebnisse: Aufenthalt in der Provence zur Lavendelblüte; in den Seifenläden in Marseille einzukaufen; Parfüm-Workshop in der südfranzösischen Stadt Grasse
Die drei ekelerregendsten Erlebnisse: auf asiatischen Wochenmärkten den Verwesungsgeruch von Tierkadavern zu ertragen; in einem Bungalow auf Kuba einer Riesenspinne zu begegnen; in einem tunesischen Hotel nachts auf dem Weg ins Badezimmer barfuß auf eine Kakerlake zu treten
Die drei erhebendsten Erlebnisse: Helikopterflug über die Niagarafälle in Kanada; in Ecuador den Cotopaxi bis zu einer Höhe von 4810 Metern zu erklimmen und den Blick ins Tal zu genießen; in Südafrika das Abseilen vom Tafelberg überlebt zu haben
Die drei horrendsten Erlebnisse: in Südafrika um ein Haar über eine Schlange zu stolpern; in Marokko den Rückflug von Marrakesch nach Agadir zu verpassen, ohne Mobiltelefon, Kreditkarten und Kontaktdaten in der Tasche; auf dem Flug von Antalya in der Türkei nach Frankfurt in ein fürchterliches Unwetter zu geraten
Die drei wohltuendsten Erlebnisse: in Jordanien im Toten Meer zu dümpeln und sich mit heilsamem Schlamm einzusalben; in einer schwedischen Waldsauna zur Winterzeit im Whirlpool unter Sternen zu entspannen; in Island in die Dampfschwaden des Thermalfreibads „Blaue Lagune“ einzutauchen
Die drei übelsten Erlebnisse: in Dänemark an Deck eines Segelschiffes einzuschlafen und sich einen Sonnenstich einzuhandeln; Achterbahnfahren (in deutschen, französischen und amerikanischen Freizeitparks); Wodkaprobe auf einer Zugfahrt durch Usbekistan
Die drei heißesten Erlebnisse: auf den Malediven bei 32 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent unter Palmen vor sich hinzudämmern; im Sultanat Oman bei 37 °C am Strand zu braten; in Finnland in einer Blocksauna bei 99 °C zu schwitzen
Die drei kältesten Erlebnisse: Toronto bei –14 °C zu besichtigen – zum Glück hat die kanadische Stadt eine unterirdische Fußgängerzone zum Auftauen; in Finnland bei der Weltmeisterschaft im Eisschwimmen zuzusehen, wie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei –28 °C ins Wasser steigen; in Finnisch-Lappland auf einer Schneemobilsafari bei –32 °C schockgefrostet zu werden

Anmerkung: Die Zitate wurden teils aus Primär-, überwiegend jedoch aus Sekundärquellen übernommen. Sollte etwas fehlerhaft wiedergegeben worden sein: Korrekturhinweise immer gerne.

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