Europa, Frankreich, Reportagen

Ein brandgefährliches Pflaster für alle Rotkäppchen


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Wenn man Sonne, Düfte und Farben für den Winter hamstern könnte wie Fressalien, dann wäre Nizza der perfekte Ort dafür. Zumindest ist es aber kein Problem, sich in der südfranzösischen Metropole ein wenig Winterspeck für kalte Tage zuzulegen. Ein Spaziergang durch das Mekka der Sonnenanbeter und Savoir-vivre-Schwelger.

Einpacken, mitnehmen und auspacken, wenn bei uns der Winter scheinbar nimmer enden will. Licht und Wärme tanken für die Zeit, wenn die einzige Gabe des Himmels kurzlebige Schneematschflocken sind und der Wind durch nackte Bäume zaust, als wäre noch ein allerletztes Blatt von den Zweigen zu trennen: Das denke ich, als ich an diesem Morgen im November an der Engelsbucht in Nizza stehe. Vor mir das Meer so glatt wie ein frisch bezogenes Bett mit niveablauem Laken. Darüber am Himmel blütenweiße Puffwölkchen. Hinter mir die Belle-Époque-Fassaden der Grandhotels in der Lichtlawine der südfranzösischen Sonne.

„Ich sammle Farben für den Winter und mal sie auf ein Blatt Papier … Und wird die Welt eines Tages grau und leer, dann schenk ich meine Farben her …“ (ploing, ploing, ploing und trallala …) Nein, es passt nicht zu dem Moment, dieses Lied von Role Kalkbrenner, das man damals im Zeltlager am Lagerfeuer trällerte, als man noch von den Hippiezöpfen bis zu den Birkenstocksandalen vollkommen von Weltverbesseridealismus beseelt war. Denn ich möchte die Farben nicht für weltumspannenden Altruismus bunkern, sondern zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens an trostlosen Wintertagen.

Und trotzdem kommt mir der Refrain in den Sinn, als ich mich an der Promenade des Anglais auf eine der Bänke setzte. Sie sind niveaublau oder puffwölkchenweiß und in zwei Richtungen aufgestellt, so dass man wählen kann, ob man das Meer oder das Treiben auf dem palmengesäumten Prachtboulevard betrachten will. Ich entscheide mich fürs Augenschließen und Strahlensammeln, um die Sonnenkollektoren maximal aufzuladen – für dann, wenn der deutsche Frühling partout nicht aus den Federn kriechen will.

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Ein Novembermorgen an der Promenade des Anglais

Die Entspannung hält natürlich nicht lange an, wenn man weiß, dass es hinter der Baie des Anges noch viel mehr zu entdecken gibt: eine Stadt, die fast 500 Jahre lang unter der Herrschaft der Savoyen stand und italienisches Erbe mit südfranzösischer Lebensart zu einer formvollendeten Savoir-vivre-Symbiose paart. Ein Ort, der schon im 19. Jahrhundert zum Mekka für Sonnenanbeter und Luxusjünger avancierte, als Europas gekrönte Häupter samt Entourage anrückten, um im milden Klima der französischen Riviera ihre Zipperlein zu therapieren oder sich auch einfach nur der Leichtigkeit des Seins zu erfreuen. Für die Bedürfnisbefriedigung der Blaublütigen und Betuchten entstanden Kasinos, Theater, Gärten und Nobelhotels, darunter auch das legendäre Hotel Negresco, dessen Geschichte wie ein Tellerwäschertraum klingt, nur ohne Happy End.

Ein Bukarester Wirtshaussohn namens Henri Negresco, der eine Passion für Reisen, Kochen, Geigenspiel und Luxus besaß, hörte davon, dass sich dort unten an der Côte d’Azur so etwas wie das Dubai unserer Zeit entwickelt hatte. Er begab sich also an den Ort der Verheißung, stieg zum Direktor des Kasinos von Nizza auf und bezirzte die feine Gesellschaft mit seinem Charisma, seinem Organisationstalent und seinen Kochkünsten. Alle begehrten die Dienste des Rumänen. Und als Negresco nach Financiers suchte, um seine Vision vom eigenen Luxushotel für die Reichsten der Reichen zu verwirklichen, fand er auch welche.

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Blick auf die Promenade in Richtung der Grandhotels, weiter hinten die Kuppel des Negrescos

Das Ergebnis war ein märchenhafter Prachtbau mit puderzuckerweißen Stuckfassaden und einer altrosafarbenen Kuppel als Krönung. Zwei Jahre nach der Eröffnung brach der Erste Weltkrieg aus, der strahlende Treffpunkt der High Society wurde zum Lazarett umfunktioniert. Negresco ging Pleite, erkrankte und segnete alsbald das Zeitliche. Seit mehr als einem halben Jahrhundert führt nun Madame Augier aus der Normandie die Geschicke des edlen Etablissements. Die 91-jährige Witwe hat eine radikale Kunstsammelleidenschaft und keine Kinder, aber eine rote Katze, die schon als Erbin gehandelt wird, sollte Madame das Hotel Negresco mit all seinen schönen bis schrulligen Sammelstücken einer Tierschutzorganisation vermachen.

An diesem sonnigen Herbstmorgen wirkt der weißrosa Zuckerbäckerpalast vor dem azurblauen Himmel wie eine steingewordene Hochzeitstorte. Die Côte d’Azur ist mit 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet – und es ist nicht irgendein Licht, sondern eines mit magischen Kräften, das alles reiner, anmutiger und wahrhaftiger erscheinen lässt. Renoir, Picasso, Chagall und Matisse – sie alle gaben sich dem Zauber hin und gestalteten daraus leuchtende Gemälde für die Ewigkeit. „Als ich verstand, dass ich dieses Licht jeden Morgen wiedersehen würde, konnte ich mein Glück kaum fassen“, schwärmte Henri Matisse, als er nach Nizza kam. Er beschloss daraufhin, die Stadt am besten nie wieder zu verlassen.

Ob es mir am Ende auch so gehen wird? Ich breche zum Blumenmarkt am Cours Saleya in der Altstadt auf. Jeden Tag außer montags komponieren hier die Blumenzüchter unter gestreiften Schirmen eine Duft- und Farbpalette aus Dahlien, Orchideen, Geranien, Nelken, Rosen und Fuchsien. Nicht minder betörend ist der angrenzende Obst- und Gemüsemarkt mit frischen, getrockneten und kandierten Früchten, Käse, Nüssen und Oliven in allen erdenklichen Variationen, handgemachter Seife, Duftsäckchen und Pastillen in bunten Blechdosen, dazwischen Mäuschen, Marienkäfer und Frösche, die besorgt von den Tischen spähen, denn sie sind aus Marzipan und müssen sogar Vegetarier zu ihren natürlichen Feinden zählen. Die Häuser rings um den Platz sehen aus, als hätte die Sonne sie mit ihren Strahlen koloriert: Fassaden in frischem Morgengelb, sattem Mittagsgelb und goldenem Abendgelb.

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Blumenmarkt am Cours Saleya
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Fassaden, wie von den Strahlen der Sonne koloriert
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Müssen sich auch vor Vegetariern in Acht nehmen: Marzipantiere auf dem Wochenmarkt

In den Gassen geht es mit den Anstiftungen zum Naschen nahtlos weiter. Das Traditionshaus Auer in der Rue Saint-François de Paule hat sich auf die regionstypischen kandierten Früchte spezialisiert – Aprikosen, Birnen, Feigen, Orangen und Zitronen, die in Präsentschächtelchen auf cremeweißen, mit Engelchen und Blumengirlanden verschnörkelten Tischen im Florentiner Stil stehen. Die Prozedur des Kandierens erstreckt sich über 45 Tage, an denen die Früchte für jeweils einige Minuten in eine Zuckerlösung getunkt werden.

Das angeblich beste Olivenöl – nein, nicht der Stadt, sondern der ganzen Welt – bietet in der gleichen Straße das Maison Alziari an, die letzte noch produzierende Ölmühle Nizzas. Hauptbestandteil des flüssigen Goldes ist die Olivensorte Cailletier, die nur in der Region und in Ligurien in Italien gedeiht. Bevor man sich zum Kauf der blaugelben Kanister entscheidet, darf man kosten: Öl mit Basilikum, Chili, Minze, Orange, Trüffel, Thymian …

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Kandierte Früchte in den Auslagen des Maison Auer
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Olivenölspezialist seit 1886: Alziari, die letzte noch produzierende Ölmühle der Stadt

Damit der Blutzuckerspiegel auf dem Weg zur Kathedrale Sainte-Réparate an der Place Rosetti auch garantiert nicht sinkt, empfiehlt sich ein Abstecher in die Confiserie La Cure Gourmande. In den Auslagen türmen sich Mandelpralinen, Schokoladenoliven, Karamellbonbons, weißes Nougat, Madeleines und Kekse in Geschmacksrichtungen wie Anis, Erdbeere und Zitrone. Danach ist mir schon ein wenig flau im Magen, was in der Kathedrale auch nicht besser wird, denn deren theatralischer Barockbombast ist nahezu schwindelerregend. Nicht weniger als zehn Kapellen, drei Orgeln und einen Superprunkhauptaltar besitzt das im 17. Jahrhundert errichtete Gotteshaus der Nizzaer Schutzpatronin Reparata.

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In der Confiserie La Cure Gourmande türmen sich Schokoladenoliven, Pralinen und …
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… Kekse in vielen Geschmacksrichtungen.
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Barockbombast in der Kathedrale Saint-Réparate

Ein großer Cappuccino könnte jetzt helfen, all die Opulenz leichter zu verdauen. Und so streife ich weiter durch die Sträßchen und über Plätze mit mächtigen Springbrunnen, kann mich wieder und wieder nicht für ein Café entscheiden, denn die nächste Gasse erscheint immer noch charmanter und der nächste Platz noch imposanter.

Rotkäppchen hatte ja auch dieses Problem und geriet bei seiner Jagd auf die schönsten Blumen für den Strauß der Großmutter immer tiefer in den Wald hinein. So geschieht es, dass ich weder im traditionsreichen „Grand Café de Turin“ an der Place Garibaldi einkehre noch an der wie ein Schachbrett gemusterten Place Massena, auf der nachts sieben Statuen in wechselnden Farben leuchten. Sie sollen die Kontinente im Gespräch miteinander symbolisieren.

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Die Place Massena

Ich treibe weiter und weiter vorbei an eleganten Stadtpalais und gedrungenen Häusern mit zugemauerten Fenstern aus der Zeit der Fenstersteuer, passiere Kunst-, Kitsch- und Krempelgeschäfte, entsage erfolgreich den Läden mit Oliven, Wein, frischer Pasta und Gnocchi, lande irgendwann in der Rue Paroliere, was fatal ist, weil sie sich als eine einzige Fressmeile entpuppt – Stände mit Zuckerfrüchten, Tapenaden, Würsten, Pasteten, Gewürzen, Pissaladière (Zwiebelkuchen auf provenzalische Art), Fleurs de Courgettes (gefüllte Zucchiniblüten) und Socca, einem Fladenbrot aus Kichererbsenmehl und Olivenöl.

Anders als Rotkäppchen muss ich allerdings nicht befürchten, wegen meiner Trödelei von einem bösen Tier verspeist zu werden, auch wenn die abgehackten Schweinsköpfe in den Theken der Charcuterien furchterregend aussehen. Nein, eher gilt es aufzupassen, sich in dem nach Kräutern, Gebrutzeltem und ofenfrischem Brot duftenden Schlaraffenland nicht den eigenen Bauch bis zur Wackersteinschwere vollzuschlagen.

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Rotkäppchen wäre aus Nizza wohl nie wieder herausgekommen bei all den Verlockungen. Zuckerfrüchte …
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… Gewürzmischungen …
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… Wurstspezialitäten …
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… Kunstgalerien …
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… Trödelläden …
Nizza_Kitschladen
… und Kitschgeschäfte für rosarote Einrichtungsträume

In der Nebensaison kann das Vieux Nice bisweilen die Beschaulichkeit eines italienischen Dorfes verströmen, so dass man vergisst, dass die Stadt Frankreichs touristische Nummer zwei ist – mit dem zweitgrößten Flughafen des Landes und den meisten Museen nach Paris. Doch die mondäne Mittelmeermetropole ist nicht nur ein Sehnsuchtsziel für Touristen. Auch viele französische Rentner träumen davon, ihren Lebensabend an der Côte d’Azur zu verbringen, um beim Sonnen, Flanieren und Baden im Meer jeden Tag ein wenig jünger und schöner zu werden.

Nizza hat sich zuletzt mit der Promenade du Paillon ein gelungenes Facelift spendiert. Der Stadtpark erstreckt sich mit Grünflächen, Spielplätzen und Wasserspielen vom Theater bis zum Meer. Noch vor ein paar Jahren versperrten hier Parkhäuser und der Busbahnhof den Blick auf die Altstadt und die Anhöhen von Nizza. Durch den Umbau habe sich der Verkehr auf ein Rinnsal reduziert, alles sei jetzt entspannter, sagen die Einheimischen. Und es gibt schon ein nächstes Großprojekt: einen 10.000 Hektar großen Stadtteil, der am Mittelmeer neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit setzen soll.

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Grünflächen und Spielplätze statt Busbahnhof und Parkhäusern: die Promenade du Paillon

Die Sonne wirft ihre goldenen Spätnachmittagsstrahlen auf die Fassaden an der Promenade du Paillon, als ich zurück zur Engelsbucht spaziere. Wie am Morgen sehe ich Jogger, Angler, Skateboarder und Flaneure, außerdem nun auch rauchende Jugendliche, philosophierende Studenten und Turteltäubchen aller Altersklassen. Verschwunden sind die Sonnenanbeter und „Nice Matin“-Leser. Vor dem Denkmal mit der Siegesgöttin Nike ruht das Meer, das sich an diesem Abend für eine silberne Glitzerrobe entschieden hat – gerade so, als wolle es noch in eines der Grandhotels ausgehen, ins Le Royal vielleicht, ins Westminster oder Negresco.

Bei einem Getränk in der Bar des Negrescos gelingt es leicht, sich wie eine Aristokratin zu den glamourösesten Zeiten des Hotels zu fühlen. Dafür sorgen die mächtigen Gemälde, die Teppiche und Sitzgarnituren, die im ganz wörtlichen Sinne Geschichte atmen, die ehrwürdige Aura unter den holzvertäfelten Decken und die Preise. Ein Heineken-Bierchen ist für elf Euro zu haben, ein Coupe de Champagne für 25 Euro und der 1,4-cl-Cocktail der Ausführung „Royal“ für 149 Euro.

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Später Nachmittag an der Engelsbucht …
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… und nachts nach dem Abstecher in die Bar des Negrescos
Fotos: pa

Will ich für immer bleiben? Nein, dafür müsste ich auch erst einmal das große Lotterielos ziehen. Will ich wiederkommen mit mehr Zeit? Auf jeden Fall. Denn es funktioniert ja leider nicht, die südfranzösische Sonne in den Koffer zu packen, der ohnehin schon voll ist mit Olivenölkanistern, kandierten Früchten, Tapenade, Schokoladenoliven und Kräutersäckchen.

SPEZIALITÄTEN-SHOPPING IN NIZZA
Confiserie La Cure Gourmande: www.curegourmande.com
Maison Auer: www.maison-auer.com
Maison Alziari: http://www.alziari.com.fr
Allgemeine Infos: http://de.nicetourisme.com, www.cotedazur-tourisme.com und http://de.rendezvousenfrance.com/de/sehenswert/nizza

7 Comments

  • Bis vor wenigen Minuten wusste ich noch gar nicht, dass ich gerne mal nach Nizza reisen möchte.
    Jetzt scheint es so, als müsse ich direkt die Koffer packen.

  • Ich kenne Role Kalkbrenner persönlich und kann mich sogar erinnern bzw war dabei als er dieses Lied geschrieben hat. Es stammt weder von den Hippies noch wurde es im Zeltlager geträllert. Schlimm wie manche Leute die Welt verdrehen

    • Besten Dank für den Hinweis, der die Möglichkeit aufzeigt, jene Textpassage ganz anders zu verstehen. Aber vielleicht lässt sich ja mit dieser Ergänzung die Welt wieder gerade drehen: Das „damals“ bezieht sich auf die Jugendzeit der Ich-Erzählerin in den neunziger Jahren, als das Lied in den Lagerfeuer-Charts weit oben rangierte und der Popperfrisuren-Schlabberpulli-Doc-Martens-Look mit einer Seventies-Retrowelle konkurrierte.

  • Kriegen Sie Geld für solche Artikel? Die sind ziemlich gut gemacht – und da hat man noch nicht den Text gelesen. Schön: Die Nachtaufnahme, leere Stuhlreihen am Strand. So etwas sieht man vor dem Vögeln. (Verzeihung).

    • Die Reisekosten an sich (Anreise, Unterkunft und optionale Programmpunkte) wurden von touristischen Leistungsträgern übernommen. Dies ist im Reisejournalismus – seit langem – weitverbreitete Praxis. Ein inhaltliches Korsett resultiert daraus nicht. Für die Veröffentlichung des Nizza-Berichts auf dieser Seite habe ich kein Geld erhalten.

      Das genannte Motiv ist leider von minderwertiger Schnappschussqualität – Smartphone, nicht Spiegelreflex. Für Ihre Assoziation brauchen Sie sich nicht zu entschuldigen. Ist doch schön, dass Bilder ganz unterschiedlich auf das Individuum wirken können.

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