Rastafarifiguren mit Riesenjoints, Vermeer-Gemälde als Playmobil-Edition und Sexshops in Form von Kühlschrankmagneten: Wer sich für neckischen Nippes begeistern kann, hat in den Amsterdamer Andenkenläden die Qual der Wahl. Eine Fundgrube für Überflüssiges sind auch die Flohmärkte, auf denen die reisekorrespondentin (dr) einen Zwerg erstand.
Interview mit einem namibischen Stoffpüppchen
Während des südafrikanischen Apartheidregimes wurde die schwarze Bevölkerung nach Katutura zwangsumgesiedelt. Heute führt das Township am Rande von Namibias Hauptstadt Windhoek ein buntes Eigenleben. In einer Frauenwerkstatt erstand die reisekorrespondentin (dr) ein Stoffpüppchen mit himmelwärts zeigenden Zöpfen.
Interview mit einem beschwipsten Bierkrug
Die fränkischen Tourismuswerber promoten ihre Region auch als „Heimat der Biere“. Im Souvenirshop des Bayerischen Brauereimuseums in Kulmbach entdeckte die reisekorrespondentin (dr) zwischen Altbierbrotaufstrich, historischen Werbeplakaten und Fan-Artikeln von Brauereien einen Bierkrug mit Sound-Funktion.
Interview mit einer Don-Quijote-Kopie
Die zentralspanische Region Kastilien-La Mancha ist als Schauplatz der Don-Quijote-Abenteuer bekannt. In den Souvenirshops von Toledo dreht sich daher fast alles um Miguel de Cervantes Möchtegernhelden. Als die reisekorrespondentin (dr) durch die Gassen streifte, begegnete ihr vor einem Geschäft eine lebensgroße Figur des „Ritters von der traurigen Gestalt“.
Interview mit einer Brockenhexe
Sagenbücher, Kräuterliköre namens „Flugbenzin“ und scharenweise Zauberwesen auf Besen in den verschiedensten Outfits und Größen: Mitbringsel rund um die berühmten Brockenhexen sind im Harz ein Dauerbrenner. die reisekorrespondentin (dr) war gerade in der Gegend angekommen, da hatte sie bereits ein Exemplar auf der Schulter hocken.
Interview mit einer Recycling-Giraffe
Rund um die Victoria-Fälle in Simbabwe wimmelt es von Straßenhändlern und Tourenanbietern, die um jeden Dollar kämpfen. die reisekorrespondentin (dr) kaufte eine Giraffe aus Coca-Cola-Dosen und unterhielt sich mit ihr über die Entwicklungen in der Region.
Interview mit einem Sensenmann
Tyrannische Nonnen, kopflose Ritter und Monster aus Moldau-Lehm: In Prag kursieren allerlei Spukgeschichten, auch weil sie sich touristisch verwerten lassen. In nebligen Nächten im November wirkt die tschechische Metropole tatsächlich gespenstisch. die reisekorrespondentin (dr) hatte ein Intermezzo mit dem Tod.