Grummelnde Bäume, scheue Wildkatzen und athletische Wichtel: Die Region um den Nationalpark Hainich in Thüringen vermarktet sich als ein mystisches Wunderland mit uralten Buchenwäldern, seltenen Tieren und allerlei Fantasiegestalten. Tatsächlich wähnt man sich mancherorts in einer anderen Welt weit weg von allen Widrigkeiten der Wirklichkeit. Zehn Stationen, an denen das besonders gut gelingt.
Französische Fachwerkperlen mit geballtem Heile-Welt-Flair
Als Kind findet man Fachwerkstädte sterbenslangweilig, im Jugendalter boykottiert man solche uncoolen Reiseziele samt und sonders. Wenn man dann aber erwachsen ist, sehnt man sich plötzlich nach heimeligen Orten wie diesen – und möchte gar nicht mehr weg. Auf einer Tour durch Colmar und die umliegenden Dörfer im nördlichen Elsass kann genau das passieren.
Wenn sich die Wetterwundertüte namens Nordsee wohlgesonnen zeigt
Spaßbäder und Spielscheunen, Nationalparkhäuser und Mitmachmuseen, Teestuben, Fischrestaurants und Hofcafés: Die ostfriesische Küste hält für „Schietwedder“ allerhand Zerstreuung bereit. Man selbst wappnet sich für die Reise mit Regenschutz vom Scheitel bis zur Sohle. Und dann kommt alles ganz anders als erwartet.
Runter ins Kellerlabyrinth, rauf auf den Kirchturm, rein ins Kuchenparadies
Unterirdisch, oberirdisch, überirdisch: Das rheinhessische Städtchen Oppenheim begeistert auf allen Ebenen mit einmaligen Erlebnissen. Eine Erkundungstour voller Höhen und Tiefen.
Kling, Kasse, klingelingeling
Alle Jahre wieder tummeln sich auf deutschen Weihnachtsmärkten massenhaft Menschen und bescheren der Branche Milliardenumsätze. Doch was ist an den Budenburgen eigentlich so bezaubernd? Das Gedränge und Gedudel? Der grottige Glühwein? Die unchristlichen Preise? Das Immergleiche? Ein Bummel über den Wiesbadener Sternschnuppenmarkt auf der Suche nach Antworten.
Lieblicher und friedlicher geht’s kaum
Wer keine Freude an endlosen Besichtigungsmarathons und Reizüberflutung hat, der ist auf Fehmarn goldrichtig. Die wenigen und eher unerheblichen Sehenswürdigkeiten der Ostseeinsel kann man nebenbei abhaken – und sich ansonsten mit ruhigstem Gewissen in Hofcafés, an Fischbuden und an den Stränden mit Genießen und Nichtstun befassen.
Flanierfreuden im Weinwonneland
Obstwiesen, Schlossparks und Weinberge mit Blick auf die Rhein-Neckar-Ebene: Der Blütenweg von Darmstadt nach Heidelberg ist ein einziger Garten Eden für Lustwandelnde. Wem das zu läppisch ist – kein Problem. Mit Abstechern zu Burgen lässt sich die Route auch schweißtreibender gestalten.