Felsige Küsten, Häusermeere aus Kalkstein, dazwischen dürre Vegetation: Auf den ersten Blick erscheint Malta wie der Gegenentwurf zum Schlaraffenland. Doch der Eindruck täuscht gewaltig. Eine Inselrundfahrt mit Station bei einem Bienenzüchter, drei Bäckerbrüdern und einem leidenschaftlichen Olivenbauern.
Unter Zwergdrachen und Riesenschildkröten
Runzelige Meeresechsen, flugsaurierähnliche Fregattvögel und Schildkröten so groß wie Findlinge: Ohne ihre urzeitliche Tierwelt wären die Galapagosinseln ein unspektakulärer Flecken in den Weiten des Pazifiks. Um den Touristenmagneten zu schützen, gibt es strenge Kontrollen. Ein Besuch im Zoo der Urzeitgeschöpfe.
Blechschönheiten, bukolische Landschaften und ein Busenwunder
Fluffiges Brot aus Genzano, Trüffelsalami aus Nemi und goldener Weißwein aus Frascati – die Castelli Romani im Süden von Rom sind eine wahre Dolce-Vita-Hochburg. Eine Oldtimertour durch das Schlaraffenland, das schon bei den alten Römern für die Sommerfrische begehrt war.
Das duftende Gold von Dhofar
Die alten Ägypter verwendeten ihn zum Mumifizieren, die Römer vertrieben damit üble Gerüche, und die Kirchen des Abendlandes schwängerten ihre Gotteshäuser mit seinem süßlichholzigen Duft: Über Jahrtausende war Weihrauch aus dem Süden von Oman ein Verkaufsschlager. Auch heute noch schweben an der Küste des Sultanats weißgraue Schwaden – zumindest dann, wenn Monsunzeit ist und alles im Nebel versinkt.
Lukullisches Lustspiel im Meeresfrüchtetheater
Schon zu Zeiten der Hanse war Bergen in Südnorwegen ein Umschlagplatz für Fisch. Damals, als es noch keine Viersternegefriertruhen und im Winter kaum Vitaminlieferanten gab, waren Stockfisch und Lebertran gefragt. Heute präsentiert sich der Fischmarkt am Hafen als Delikatessenladen mit exotisch gefleckten Fischen und Kaviarspezialitäten. Und mittendrin bietet das Norwegian Seafood Centre höchst appetitliche Shows.
Der schweflige Odem des Teufels
Stille Kraterseen, dschungelartige Wälder und verwunschene Gärten: Die Azoren sind ein Himmelreich für Naturanbeter. Auf dem Archipel im Nordatlantik tut sich aber auch der Einstieg zur Hölle auf – bei den dampfenden und stinkenden Quellen von Furnas, die wie die Vorboten des Leibhaftigen erscheinen.
Im Himmel ohne Götterspeisen
Viele Touristen verweilen nur wenige Stunden in Lesotho. Sie lassen sich ihren Reisepass stempeln, kehren im höchsten Pub von Afrika ein und kurven danach auf dem Sanipass wieder hinunter nach Südafrika. Ein bisschen kann man das verstehen, denn das kleine Königreich bereitet seinen Besuchern eine barsche Begrüßung.