Sollte man vor dem Antritt einer Reise mit etlichen Benimmratgebern die Rolle eines Mustertouristen einstudieren oder vollkommen unvorbereitet in die Welt hinausziehen und auch mal einen Fehltritt riskieren? Annäherungen aus persönlicher, praktischer und psychologischer Perspektive.
Abseits der Hipness-Hitparaden (Teil 6): Darum mal nach Eisenach fahren
Hoch droben thront die monumentale Wartburg, drunten liegt die mystische Drachenschlucht – und dazwischen lockt die Altstadt mit hochkarätigem Kulturerbe: Eisenach beglückt seine Gäste auf mehreren Ebenen mit unvergesslichen Erlebnissen. Wie geht man da am besten vor?
Abseits der Hipness-Hitparaden (Teil 5): Darum mal nach Darmstadt fahren
Wenn eine Destination mit einem Namen ausgestattet ist, der an eine Körperregion statt an einen kultigen Hotspot denken lässt, dann sind das keine optimalen Voraussetzungen für den knallharten Wettbewerb im Städtetourismus. Doch das Gute daran ist: Wer geringe Erwartungen im Gepäck hat, wird von Darmstadt in vielerlei Hinsicht aufs Angenehmste überrascht. Porträt einer unterschätzten Stadt.
Interview mit einem herzigen Heuler
Miniaturkutter, Seehunde in Schneekugeln, „Ebbe & Flut“-Tee, Lenkdrachen und Sanddornlikör in fischförmigen Flaschen: Das Andenkenangebot an der ostfriesischen Nordsee ist von den Elementen Wasser und Luft inspiriert. Im Shop der Seehundstation in Norddeich entschied sich die reisekorrespondentin (dr) für einen Heuler aus Plüsch und fragte ihn nach den Attraktionen der Region.
Waldkunstpfad in Darmstadt: Magisch, meditativ, morbid
Riesige blaue Tropfen, die vom Waldboden himmelwärts fallen, eine schwebende Holzhütte als Rückzugsort für die Seele und totenbleiches Geäst als Mahnmal für bedrohte Ökosysteme: Versteckt im Darmstädter Stadtwald warten entlang des Waldkunstpfades dutzende Werke von Kunstschaffenden aus aller Welt darauf, entdeckt, bewundert und gedeutet zu werden. Eine Erkundungstour zu ausgewählten Installationen.
Flauschige Fabelwesen mit Umweltschutzmission
Grummelnde Bäume, scheue Wildkatzen und athletische Wichtel: Die Region um den Nationalpark Hainich in Thüringen vermarktet sich als ein mystisches Wunderland mit uralten Buchenwäldern, seltenen Tieren und allerlei Fantasiegestalten. Tatsächlich wähnt man sich mancherorts in einer anderen Welt weit weg von allen Widrigkeiten der Wirklichkeit. Zehn Stationen, an denen das besonders gut gelingt.
„Wo war es denn am schönsten?“
Wenn man zum Personenkreis der Vielreisenden gehört, wird man immer mal wieder mit dieser Frage konfrontiert. Warum eine geistreiche Antwort darauf vollkommen unmöglich ist.