Interview mit einer Robbe

Die Altstadt von Wismar ist ein Schmuckkästchen mit herausgeputzten Fassaden und gewaltigen Backsteinkirchen aus den Wohlstandszeiten der Hanse. Bei einem Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Gassen kehrte die reisekorrespondentin (dr) in einem Souvenirladen ein und erwarb eine Robbe mit Piratenkopftuch, Fernglas in der Flosse und Beinchen aus Seilen.

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Interview mit einem Pavian

Die besten Souvenirs, die man sich aus Botswana mitbringen kann, sind die Fotos von Safaris: Elefanten beim Ohrenwedeln, Flusspferde beim Hauerzeigen, Büffel beim Bösedreinblicken und Antilopen beim Tänzeln. die reisekorrespondentin (dr) nahm sich aus einem Andenkenladen im Chobe-Nationalpark auch einen Plüschpavian mit – eine schlechte Wahl, denn die Affen sind eine Plage.

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Interview mit einem Salamander

Barcelona-T-Shirts, FC-Barcelona-T-Shirts und alles rund um den Modernisme-Architekten Antoni Gaudi sind die Verkaufsschlager in den Souvenirshops von Barcelona. Das Angebot reicht von asymmetrischen Tassen mit schwülstigen Henkeln über Miniaturbauwerke aus Alabaster bis zu Mosaikreptilien. In der Nähe der berühmten Sagrada Familia sichtete die reisekorrespondentin (dr) einen Salamander.

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Interview mit einer britischen Beauty

Das Shoppingangebot in Brighton kann Kunst- und Vintageliebhaber schier in den Wahnsinn treiben. Trödelläden, Galerien und Spezialgeschäfte reihen sich in der Altstadt des britischen Seebads dicht an dicht – und immer scheint irgendwo Flohmarkt zu sein. die reisekorrespondentin (dr) konnte sich beim Souvenirkauf nicht entscheiden und angelte schließlich blind einen Gegenstand aus dem Krimskramsozean.

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Interview mit einem Gutenberg-Figürchen

Gänsekiele, Ziegenpergament und blattgoldverzierte Bibelseiten: Im Shop des Mainzer Gutenberg-Museums können sich Nostalgiker mit allerlei Mitbringseln eindecken, die in Zeiten von E-Books und Cloud-Computing geradezu vorsintflutlich anmuten. die reisekorrespondentin (dr) erwarb eine Gutenberg-Büste und sprach mit ihr über die Stadt, zu welcher der Erfinder nicht immer das beste Verhältnis hatte.

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Interview mit einem Lavendelbären

Unter dem Schlachttisch einer Fischbude wurde er zur Welt gebracht und von seiner Mutter um ein Haar mit den Abfällen entsorgt. Sein weiteres Leben war geprägt von Demütigung und Einsamkeit. Dann mutierte Grenouille, der Duftkreateur aus dem Roman „Das Parfum“, zum Serienkiller. Am Ort des Grauens, im südfranzösischen Grasse, erspähte die reisekorrespondentin (dr) einen Lavendelbären mit treuherzigen Knopfaugen.

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Interview mit einem Barden

Megalithische Tempelruinen, römische Katakomben und bullige Festungen des Johanniterordens – Malta ist gespickt mit kulturellen Sehenswürdigkeiten. Doch die Insel hat auch ein junges Gesicht. In St. Julian’s mäanderte die reisekorrespondentin (dr) durch Partyvolk, Alkoholdunst und Bassgestampfe, bis sie in einem Souvenirshop einen Barden erblickte, der mit seinem traditionellen Outfit recht deplatziert wirkte.

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