L’Isle-sur-la-Sorgue scheint auf den ersten Blick nicht mehr und nicht weniger zu sein als ein hübsches und harmloses Provence-Städtchen – mit Häuserfassaden in Ockertönen, lavendellila gestrichenen Fensterläden und Cafés unter Platanen. Doch wenn Markt ist, verwandeln sich die Gassen in eine gnadenlose Verführung zum Schlemmen und Shoppen.
Mai Chau Ecolodge, Nebelschleier über neongrünen Reisfeldern
Stille, Landluft und Karstberge mit Kronen aus Wattewolken: Die Mai Chau Ecolodge im vietnamesischen Hochland bietet das Kontrastprogramm zu Hanoi. Man kann am Swimmingpool mit Blick ins Grüne entspannen oder auf einer Mountainbiketour durch die morastige Umgebung mäandern.
Abseits der Hipness-Hitparaden (Teil 4): Darum mal nach Girona fahren
Mit dem schillernden Image von Barcelona kann die Stadt im Hinterland von Katalonien zwar nicht konkurrieren. Trotzdem ist ein Abstecher nach Girona nicht nur „Game of Thrones“-Anhängern zu empfehlen, die hier Drehorte der gefeierten Fantasy-Fernsehserie besichtigen können.
Interview mit einem Zwerg
Rastafarifiguren mit Riesenjoints, Vermeer-Gemälde als Playmobil-Edition und Sexshops in Form von Kühlschrankmagneten: Wer sich für neckischen Nippes begeistern kann, hat in den Amsterdamer Andenkenläden die Qual der Wahl. Eine Fundgrube für Überflüssiges sind auch die Flohmärkte, auf denen die reisekorrespondentin (dr) einen Zwerg erstand.
Rauf auf den Sattel, runter vom Sattel
Regenschauer, Rollatorstaus vor Ausflugsschiffen und Ausblicke auf Flussschleifen, burggekrönte Berge und Weingärten in abenteuerlichen Steillagen: Auf einer spätsommerlichen Fahrradtour entlang der Mosel braucht man nichts dringender als gute Bremsen. Denn immer wieder muss man wegen irgendetwas anhalten.
Von der No-go-Area zum Ort des Lichts
In Johannesburgs verrufener Innenstadt ist aus Industriebaracken ein Vorzeigeviertel mit Designstudios, Kunstgalerien und Wochenmarkt entstanden: Maboneng. Visionäre schwärmen von der Strahlkraft des Bezirks, Kritiker beklagen einen Spielplatz der Reichen auf Kosten der Armen.
Schrille Hupkonzerte und stille Hindutempel
Fabelwesen aus Terrakotta, goldene Kaisersiegel und riesige Bronzetrommeln: Erstmals gastiert in Deutschland eine Sonderschau mit Nationalschätzen aus Vietnam. Reist man zu den Fundorten, erlebt man ein Land zwischen Fortschrittshunger und Ahnenkult, Kontrolle und kleinkapitalistischer Anarchie, konfuzianischer Emsigkeit und Gleichmut.