Interview mit einem Gutenberg-Figürchen

Gänsekiele, Ziegenpergament und blattgoldverzierte Bibelseiten: Im Shop des Mainzer Gutenberg-Museums können sich Nostalgiker mit allerlei Mitbringseln eindecken, die in Zeiten von E-Books und Cloud-Computing geradezu vorsintflutlich anmuten. die reisekorrespondentin (dr) erwarb eine Gutenberg-Büste und sprach mit ihr über die Stadt, zu welcher der Erfinder nicht immer das beste Verhältnis hatte.

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Wie es mir gefällt

Ein Catwalk für Exzentriker, ein Rummelplatz für ausflugslustige Londoner, eine Hochburg für veganlebende Selbstoptimierer und eine Spielwiese für Schöngeister: Das alles ist Brighton. Dabei begann die Karriere der Stadt am Ärmelkanal mal ganz klassisch als Seebad mit seriösen und weniger seriösen Maßnahmen für die Gesundheitspflege – Kasinos, Konzerten, Pferderennen, Salzwasserkuren.

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Ich will doch nur schlafen

Beleuchtungssysteme, die sich nicht ausschalten lassen, verspiegelte Zimmer, in denen man sich Blessuren einhandelt, und immer wieder Kämpfe mit Decken, die allabendlich wie einbetoniert unter der Matratze stecken: Warum nur stellen so viele Hotels Form über Funktion? Von kleinen und größeren Gefechten in Übernachtungsstätten rund um den Globus.

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Das größte anzunehmende Malheur des Anfängerparfümeurs

Patrick Süskinds genialer Duftkreateur Jean-Baptiste Grenouille pilgerte nach Grasse, um in dem „gelobten Land der Parfumeure“ aus dem Geruch junger Frauen den Duft der Düfte zu komponieren. Wer sein Talent als „Nase“ überprüfen will, kann in der südfranzösischen Stadt an einem Parfümworkshop teilnehmen. Als Gott des Duftes wie die Romanfigur fühlt man sich dabei allerdings eher weniger. Ein Selbstversuch.

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Interview mit einem Lavendelbären

Unter dem Schlachttisch einer Fischbude wurde er zur Welt gebracht und von seiner Mutter um ein Haar mit den Abfällen entsorgt. Sein weiteres Leben war geprägt von Demütigung und Einsamkeit. Dann mutierte Grenouille, der Duftkreateur aus dem Roman „Das Parfum“, zum Serienkiller. Am Ort des Grauens, im südfranzösischen Grasse, erspähte die reisekorrespondentin (dr) einen Lavendelbären mit treuherzigen Knopfaugen.

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Bis zur Geisterstunde sind es noch ein paar Stunden

Im Herbst, wenn Nebel über der Moldau schwebt und der Himmel zwischen Silbergrau und Mausgrau changiert, erscheint Prag wie die letzte Bastion im Diesseits mit der Karlsbrücke als Übergang zum Totenreich. Doch selbst zu dieser tristen Jahreszeit ist die tschechische Hauptstadt voller Touristen, die einen rempelnd davor bewahren, sich in der mystischen Stimmung zu verlieren.

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