Wenn der Winter mal wieder keiner war und die Sehnsucht nach verschneiten Märchenwäldern erwacht, dann ist eine Spontanreise in den Nationalpark Harz eine fabelhafte Idee. Ganz planlos sollte man allerdings nicht aufbrechen. Schließlich gilt die Gegend als verhext.
Keine fünf Minuten bis zur ersten Räppli-Attacke
Basel zur Fasnacht: Das ist eine Stadt im Ausnahmezustand, ein magischer Maskenball mit ganz eigenen Gesetzen, eine Kakophonie der Trommler, Pfeifer und Guggenmusik, ein Taumel zwischen Traum und Alptraum. Wer an der Ernsthaftigkeit des Kultspektakels zweifelt, erhält eine derbe Abreibung – oder auch mehrere.
Abseits der Hipness-Hitparaden (Teil 1): Darum mal nach Speyer fahren
Nichts gegen trendige Metropolen, die sich voller Experimentierfreude unentwegt neu erfinden. Aber manchmal kann das auch auf die Nerven gehen. Dann bietet sich ein Ausflug dorthin an, wo sich noch Beständigkeit und eine Prise Piefigkeit vermuten lassen. Eine Reihe über ungehypte Reiseziele. Zum Auftakt: Speyer. Von Kaisergräbern, Brezelbuben, Teufelsmaschinen und Weltraumtoiletten.
Flohmarkt in Amsterdam: Herzige Plastikponys, Kriegsveteranen mit Gasmasken
Es gibt viele Gründe, Flohmärkte zu verabscheuen: das Durcheinander (wehe dem, der etwas Bestimmtes sucht); das Gedränge (wehe dem, der ungestört etwas aus- oder anprobieren will); …
Wie der Markt, so das Land (Teil 7): Marokko, bei Kupferschmieden und Chamäleonhändlern
Märkte sind eine wunderbare Möglichkeit, um einen ersten Eindruck von den Eigenheiten eines Landes zu gewinnen. In diesem Teil der Serie führt die Reise nach Marokko. Genauer: in die Königsstadt Marrakesch, die wie keine andere Tausendundeine-Nacht-Träumereien heraufbeschwört.
Verlieben erwünscht, Schmusen verboten
Geparde sind eine gefährdete Spezies und erscheinen, wenn sie nicht gerade eine Beute zerpflücken oder mit Spitzentempo 110 über die Savanne sprinten, wie wunderschöne Kuschelkatzen. Da bleibt es nicht aus, dass sie als Touristenattraktion vermarktet werden – mal mehr artgerecht, mal weniger. Zu Besuch bei den Raubtieren in Namibia.
Interview mit einem Sensenmann
Tyrannische Nonnen, kopflose Ritter und Monster aus Moldau-Lehm: In Prag kursieren allerlei Spukgeschichten, auch weil sie sich touristisch verwerten lassen. In nebligen Nächten im November wirkt die tschechische Metropole tatsächlich gespenstisch. die reisekorrespondentin (dr) hatte ein Intermezzo mit dem Tod.